WAS BEDEUTET LEBENSQUALITÄT FÜR MICH?

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Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade, die Stefanie Ochs ins Leben gerufen hat. Sie hat die Frage in den Raum gerufen, „Was bedeutet LEBENSQUALITÄT für mich?“ – und als ich das las, musste ich einfach lächeln, denn der Zeitpunkt für solch eine Frage ist mal wieder PERFEKT!

Liebe Stefanie, vielen Dank dass ich meinen Beitrag dazu leisten darf.

 

 

WAS BEDEUTET LEBENSQUALITÄT ALSO FÜR MICH?

Dazu muss ich mir erst einmal die Frage stellen, was bedeutet das Wort „Lebensqualität“ eigentlich wirklich?

Die Qualität meines Lebens?

Meine Qualitäten in meinem Leben leben?

Das Leben mit meinen eigenen Qualitäten zu füllen?

Seit vielen Jahren zielt mein größtes Bestreben darauf ab, die Lebensqualität meiner Klienten zu verbessern und ich freue mich jedes mal unfassbar, wenn ich tolle Rückmeldungen bekomme, wie leicht und fließend ihr Leben plötzlich wird.

Durch diesen Artikel hier habe ich nun einmal die wunderbare Gelegenheit, mich selbst zu beleuchten und mich mit meiner eigenen Lebensqualität auseinander zu setzten. Wie SPANNEND!!

Mein LEBEN ist QUALITÄT pur! 

Heute!

Doch das sah ich natürlich nicht immer so!

Wir leben alle unser Leben in verschiedenen Etappen, Zyklen oder Zeitqualitäten – und ich bin in alle zu 100% reingelatscht.

Ich war in meiner Jugend ein Rebell, ein Grenzensprenger, der sich nicht unterordnen wollte und keine Lust darauf hatte zu „funktionieren“, nur weil Andere es mir sagten. Ich lief permanent mit Vollgas gegen jede Mauer die sich zeigte und fühlte mich danach als armes Opfer, wenn mir die Umwelt mal wieder meine Grenzen präsentierte.

Ausprobieren wollte ich mich… und austesten, was alles möglich ist. Egal wo. Anpassen und mit dem Strom zu schwimmen war mir ein Greul.

Mein Motto war: Mit 180 gegen jede Wand zu donnern, schmollend Wunden lecken, weiter ging´s ….. nächste Wand! (Ich muss gerade schallend lachen, wenn ich so auf diese Zeit zurück blicke…)

Doch das „Unterordnen“ wurde mir vom Leben schonungslos beigebracht, und so lernte ich brav zu funktionieren. Mich, mein Leben und alles um mich herum zu kontrollieren und das Wort Lebensqualität wurde mit den Jahren zu einem leeren Wort – ohne Inhalt.

Der „Funktions-Modus“ ist das Gegenteil von Lebensqualität

Sobald wir anfangen zu funktionieren und nicht mehr nach unseren eigenen Bedürfnissen handeln, ist es als würden wir uns in eine dunkle Sackgasse hinein manövrieren. Freiwillig!

Auf jeden Fall war es bei mir so. Diese Jahre fühlten sich an, wie der Anfang vom Ende. Vorbei mit Lebendigkeit, denn ein neuer Zyklus hatte begonnen und auch ihn kostete ich zu 100% aus. Alles was mit Stillstand und Dunkelheit zu tun hat, konnte ich in dieser Phase kennen lernen. Depression, BurnOut, Selbstzerstörung und furchtbar leere Augen. Die Tage zogen sich endlos und die Nächte machten Angst.

Doch diese Zeit hatte ein ganz besonderes Geschenk im Gepäck – nämlich den absoluten Tiefpunkt den ich brauchte, um endlich auf die Suche zu gehen.

Die Suche nach meiner Lebensqualität

Die Suche nach Lebensqualität ist die Suche nach dem Sinn, oder? Nur wenn unser Leben einen Sinn hat, hat es auch Qualität! Alles andere ist sinnlos, leer und schade um die wertvolle Zeit.

Diese Phase hatte einen gewaltigen Sinn für mich, auch wenn sie sich einfach nur schrecklich anfühlte … so begab ich mich endlich auf die Suche nach den Qualitäten in mir.

Ich fing zaghaft an, meine Begabungen zu leben und entdeckte mich Stück für Stück selbst. Ich wurde zum „Sucher“ und stürzte mich waghalsig in jedes Thema, jede Angst und jede Enge die ich in mir aufspüren konnte. Mein Rebell war wieder da!! Und er half mir gegen die innere Leere zu rebellieren und mal wieder gegen Wände zu laufen. Allerdings jetzt gegen meine eigenen.  Ich entdeckte meinen Mut und meine Lebensfreude, meinen Optimismus und meine Spontanität…. ich stellte fest, dass ich ein sehr feinsinniges Wesen bin und über eine starke Sensibilität und Empathie verfüge. Das war mir bis dato total entgangen… lach*

Dieser Weg war lang und auch hier musste ich öfter als mir lieb war meine Wunden lecken. Mein ganzer Fokus war auf Blockaden gerichtet, auf Themen die noch irgendwo in mir sitzen könnten und die mich von meinem großen Ziel abhalten: Mich selbst zu finden!

In dieser Zeit glaubte ich allen ernstes: Ich muss nur genug Blockaden auflösen….. und dann bin ich angekommen! Dann bin ich … am Ziel. Erleuchtet, frei, heil…. oder was auch immer.

Was für eine süße Illusion!

Der Tod schenkte mir das wirkliche Leben und seine Qualitäten

Meine Seele hat mich wohl erhört, als ich ihr immer und immer wieder zurief: „Ich will die WAHRHEIT erkennen! Zeig mir doch die WAHRHEIT und hilf mir alle Illusionen zu durchbrechen!“

„ICH WILL ERFAHREN, WER ICH WIRKLICH BIN!“

Bingo! Mann muss nur laut genug rufen um erhört zu werden 😉 …. und darf sich nicht wundern, wenn der Wunsch erfüllt wird.

Im September 2009 erlebte ich dann meinen eigenen Tod – und erhielt mein größtes Geschenk.

Beim Anzünden unseres Kamins geriet meine Kleidung in Brand und lies sich nicht löschen. Innerhalb von Sekunden stand mein gesamter Körper vollständig in Flammen und ich wusste genau: Jetzt stirbst du! Du kannst nicht mehr atmen, wirst dem Feuer nicht mehr Herr … gib auf!

In diesem Moment stieg ich irgendwie aus meinem Körper aus und wurde zum Beobachter der Szenerie. Ich sah, wie mein Sohn ins Zimmer stürzte, wie der Notarzt kam, den Hubschrauber und das Krankenhaus. Man legte meinen Körper in ein künstliches Koma, doch all das beobachtete ich eher interessiert als dass es mich schockierte.

Das größte Geschenk meines Lebens war für mich allerdings, dass ich in diesen zwei Wochen von meinen geistigen Lehrern geschult wurde! Während mein Körper im Koma lag, durfte ich erfahren, was es WIRKLICH bedeutet MENSCH zu sein, SEELE zu sein und welche Ausdrucksmöglichkeiten es gibt. Ich entschied mich BEWUSST ein zweites Mal für mein Leben und  seither ist nichts mehr wie vorher!

LEBENSQUALITÄT ist für mich das LEBEN selbst

Seither bin ich dankbar in jedem einzelnen Moment. Ob er sich gerade gut anfühlt, oder eher nicht so gut, spielt keine Rolle mehr. Ich lebe im JETZT und empfinde das Leben als atemberaubende Spielwiese meiner eigenen Kreationen. Der Denker in mir scheint faul in einer Hängematte zu liegen und erlaubt mir, in jedem Moment meinen Impulsen zu folgen.

Noch heute entdecke ich neue Möglichkeiten, das Leben kreativ, selbst und vor allem BEWUSST in genau die Richtungen zu lenken, in die es mich jetzt im Moment zieht. Andere Instanzen in mir haben die Führung übernommen und ich beobachte Tag für Tag staunend was dabei herauskommt.  Das Leben an sich ist ein unfassbares Geschenk und wenn wir auch nur einen Bruchteil seiner Möglichkeiten nutzen, sind wir die REICHSTEN und ERFÜLLTESTEN Menschen.

Liebe Stefanie, ich danke dir sehr, dass du mich dazu ermuntert hast, diesen Beitrag zu schreiben- auch wenn es ein halber Roman geworden ist … lach!

 

Sei glücklich und lebe ein authentisches Leben!
Alles andere ist reinste Zeitverschwendung.

 

 

 

 

Ein Leben WIRKLICH zu leben bedeutet für mich Grenzen zu sprengen. Aus der dicken Nebelsuppe meines Egos hinauszutreten …. und die grenzenlose WAHRHEIT DAHINTER zu erleben.
Im Nebel ist man blind und taub, doch DAHINTER öffnet sich ALLES!

 

 

Wer bist du wirklich?

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und erfahre, was von all dem, was du JETZT GERADE lebst, wirklich DEINES IST und was nicht.
Was steuert dich "fremd" und hält dich von deinem Potential ab?

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8 Kommentare

  1. Stefanie sagt:

    Wundervoll. Liebe Anke. Deine Zeilen berühren mich und ich erkenne vieles in mir wieder. 🙂 Was für eine Nahtoderfahrung. Wow.
    Schon jetzt, mit diesem ersten Artikel hat sich die Blogparade gelohnt! Vielen Dank für dein Sein und grossartig, dass wir uns auf diese Weise, zumindest Virtuell begegnet sind!
    Alles Beste,
    Stefanie

    • Anke Evertz Anke Evertz sagt:

      Liebe Stefanie, ich freue mich auch riesig! Danke dir für deine lieben Worte und vor allem für die Möglichkeit dir du uns allen gibst. Das ist übrigens meine erste Blogparade an der ich teilnehme 🙂
      Schön, dass es DICH gibt!! Alles Liebe für dich
      Anke

  2. Antje May sagt:

    Liebe Anke, was für ein toller und bewegender Artikel. Danke dir, ich bin begeistert!!! Das sind mal sehr wertvolle Impulse! So schön, dass ich dich über Stefanies Blogparade gefunden habe!

  3. Deine Worte gehen mal wieder so tief! Danke, dass Du Deine Erfahrungen teilst und mit Deiner WUNDERvollen Arbeit soviele Menschen unterstützt, ihr Leben in etwas Großartiges zu verwandeln!!!

    Ich bin sehr dankbar, dass es Dich in meinem Leben gibt, Du Engel 🙂

    Fühl Dich umarmt
    Nicole

  4. Liebe Anke,

    Gänsehaut…. als ich das gelesen habe. Ja, manchmal brauchen wir wirklich solche Erlebnisse, um uns wirklich finden zu können. Und du hast etwas ganz Tolles draus gemacht.
    Auch mein Weg war voller Tiefen und einiger weniger Höhen, und auch mich hat das Leben gelehrt, wirklich zu mir zu stehen. Und ich lerne es noch jeden Tag weiter. So hat sich bei mir auch mein Thema gezeigt, mit dem ich jetzt an der Blogparade auch teilnehme.
    Dir weiterhin alles Gute und
    herzliche Grüße
    Barbara

  5. Matthias sagt:

    Hi,

    Deine Geschichte hat mich echt berührt. Ich dachte eigentlich immer, diese Nahtoderfahrungen seien Quatsch. Eingebildeter Kram.
    Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher…

    Danke.

    Grüße

    • Anke Evertz Anke Evertz sagt:

      Hi Matthias :-), danke für Deinen netten Kommentar. Ich bin wirklich ein „Realist“, und hinterfrage erst einmal alles was ich höre, lese oder sehe. Allerdings sind für mich mittlerweile so viele weitere Bereiche REALITÄT geworden, dass sich daraus für mich ein vollkommen anderes Weltbild ergibt. Ich brauchte aber auch diese extreme Erfahrung, um all das vollständig zulassen zu können 🙂
      Alles Liebe für Dich
      Anke

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